Landausflüge in Molde

Landausflüge in Molde

Blick vom Varden

Im Gegensatz zu seinen wilden südlicheren Nachbarn, trägt der breite und weitverzweigte Moldefjord geradezu liebliche Züge. Das Klima ist dank des Golfstromes sehr mild. Die freundliche Stadt Molde, am Nordufer des Moldefjords, führt ihren Beinamen „Rosenstadt“ durchaus zu Recht. Nirgendwo auf diesem nördlichen Breitengrad trifft man in Parks und Gärten auf eine solche Fülle von Blumen. Molde hat knapp 27.000 Einwohner wurde während des letzten Krieges sehr in Mitleidenschaft gezogen. Seine städtebauliche Struktur ist daher modern. Aus der alten Zeit blieb lediglich das Herrenhaus Moldegard erhalten, ein weißes Holzhaus im Rokokostil. Überregional bekannt wurde die Stadt durch das internationale Jazzfestival Ende Juli und durch den örtlichen Fußballclub Molde FK, der immer mal wieder in der Europa League auftaucht. Das moderne Aker-Stadion befindet sich direkt beim Pier Storkaia. Molde und Andalsnes werden auf einer Norwegen Kreuzfahrt häufig an einem Tag besucht. Hier finden Sie Tipps für Ihre Landausflüge in Molde. Die Webseite der Touristeninformation ist aktuell unklar. Weitere Information gibt es auf der Webseite von Visit Norway.

Hafen und Verkehr

Am Liegeplatz festgemacht

Am Liegeplatz festgemacht

Die meisten Kreuzfahrtschiffe nutzen den Liegeplatz Storkaia rechts neben dem Stadion. Es gibt einen zweiten Liegeplatz, Moldegård, der aber von Kreuzfahrtschiffe nur sehr selten genutzt wird. Die Urlauber können dann einen Shuttlebus ins Zentrum nutzen.

Der Liegeplatz Storkaia ist vielleicht 300 Meter vom Stadtzentrum entfernt. Der Kirchturm ist ein guter Wegweiser. Rund um die Kirche befinden sich die Geschäftsstraßen des Zentrums. Die Touristeninformation hat ein Büro am Platz Torget Nr. 4. Das ist der zentrale Platz, der sich zum Meer hin öffnet.

Mietwagen gibt es zum Beispiel bei Hertz oder Avis, die Stationen am gut sechs Kilometer entfernten Flughafen Molde-Arø haben. Öffentliche Busse werden von der Verkehrsgesellschaft Eide Auto betrieben. Es gibt von Eide Auto einen interessanten Busausflug zur Atlantikstraße für 150 NOK. Los geht es am Busbahnhof im Zentrum.

Highlights für Landausflüge in Molde

Domkirche Molde

Domkirche Molde

In Molde kann man schön spazieren gehen. Im Zentrum gibt es eine Shoppingmeile und zudem eine schöne Promenade am Wasser. Beliebt sind Wanderungen, insbesondere auf den Hausberg Varden. Karten und Tipps gibt die Touristeninformation. Weitere beliebte Ziele für Landausflüge in Molde sind die Atlantikstraße, das Romsdalsmuseum oder die Insel Håholmen.

Molde liegt gut 50 Kilometer von Andalsnes entfernt. Viele Landausflugsziele wie die Trollstigen Panoramstraße, die mächtige Trollwand oder eine Fahrt mit der Raumabahn, sind auch von Molde aus möglich.

Molde

Blick vom Hausberg

Blick vom Hausberg

Molde ist eine sympathische kleine Stadt von 27.000 Einwohnern. Hier kann man sich einfach zu Fuß fortbewegen. Es gibt viel Grün und im Sommer ein bekanntes Jazzfestival. Wie gesagt, hat Molde im 2. Weltkrieg sehr gelitten und wirkt deshalb sehr neu. Sehenswert ist neue Domkirche von 1957. Sie erkennen das Gotteshaus an dem freistehenden Glockenturm.

Hausberg Varden

Sehr eindrucksvoll ist die Aussicht vom 407 Meter hohen Hausberg Varden auf die Stadt, den Fjord und auf die 87, zum Teil schneebedeckten, Gipfel des Romsdals. Natürlich kann man auch ein schönes Foto vom Kreuzfahrtschiff im Hafen machen. Wer möchte, kann sich mit einem Taxi hochfahren lassen (10 Minuten) und dann den Weg zurück laufen. Wer einigermaßen gut zu Fuß ist, kann auch beide Strecken laufen. Der Fußmarsch vom Stadtzentrum aus dauert etwa eine Stunde. Auf dem Varden gibt es ein Restaurant.

Romsdalsmuseum

Atlantikstraße

Atlantikstraße

Ein schönes Ziel für Landausflüge in Molde auf eigene Faust ist das Romsdalsmuseum. Die Freilichtanlage mit etwa 40 vollständig eingerichteten Gebäuden aus vergangenen Jahrhunderten, liegt zu ca. 10 Fußminuten vom Zentrum entfernt.

Atlantikstraße

Beliebt sind auch Fahrten über die berühmte Atlantikstraße (Atlanterhavsveien), die über zahllose Brücken, Dämme und Inseln spektakulär Molde mit Kristianssund verbindet. Die Strecke war ursprünglich als Eisenbahnlinie geplant und wurde Ende der 1980er Jahre vollendet. Die Atlantikstraße wurde in Norwegen als Bauwerk des Jahrhunderts ausgezeichnet.

Insel Håholmen

Die Insel Håholmen ist von der Atlantikstraße aus mit dem Boot erreichbar. Ein Besuch der restaurierten kleinen Fischersiedlung ist wie eine Zeitreise in die Vergangenheit. Ein Projekt des norwegischen Weltumseglers Ragnar Thorseth. Neben Kaffee und Kuchen gibt es Informationen über Wikingerschiffe.

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