Landausflüge in Oslo

Landausflüge in Oslo

Kreuzfahrtschiff in Oslo

Die norwegische Landeshauptstadt Oslo liegt am nördlichen Ende des wunderschönen Oslofjords und hat ca. 660.000 Einwohner. Sie gehört zu den am schnellsten wachsenden Städten Europas und ist in wirtschaftlicher, politischer und kultureller Hinsicht das Zentrum Norwegens. Trotz des starken Wachstums ist Oslo eine grüne Metropole, die vom Fjord und Wäldern umgeben ist. Bereits vom Schiff aus sieht man das monumentale Rathaus, in dem jedes Jahr im Dezember der Friedensnobelpreis verliehen wird. Oslo ist die Hauptstadt der Jahreszeiten. Der Rhythmus und Lebensstil der Menschen wechselt je nach Wetterlage. Die Stadt ist das ganze Jahr hindurch lebendig und passt sich immer der jeweiligen Jahreszeit an. Hier finden Sie Tipps für Ihre Landausflüge in Oslo. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von Visit Oslo. Interessante Landausflüge und Besichtigungstouren einheimischer Anbieter findet man z.B. bei Viator oder Kreuzfahrtausflüge.de.

Hafen und Verkehr

Wie man auf dieser Karte erkennt, gibt es im Hafen der norwegischen Hauptstadt mehrere mögliche Liegeplätze für Kreuzfahrtschiffe. Auf der Webseite des Hafens (oslohavn.no) kann man erkennen, wo das eigene Kreuzfahrtschiff anlegen wird.

Liegeplätze in Oslo

Liegeplätze in Oslo

Die meisten Kreuzfahrtschiffe machen zwischen der Festung Akershus und der neuen Oper von Oslo fest. Die Anleger in diesem Bereich heißen Søndre Akershus Pier, Vippetangen und Revierkaia. Nur am Akershuskai gibt es ein kleines Kreuzfahrtterminal mit Touristinformation, Wifi, Geldautomat, Wechselstube und einige Geschäften. Das Stadtzentrum Oslos kann von allen drei Liegeplätzen bequem zu Fuß erkundet werden. Die Hauptgeschäftsstraße (Karl Johan Gate) ist ca. 1 Kilometer entfernt.

Kreuzfahrtschiff am Søndre Akershus Pier

Kreuzfahrtschiff am Søndre Akershus Pier

Sehr große Kreuzfahrtschiffe nutzen gelegentlich den Filipstadkaia auf der anderen Seite der Bucht. Um die Ecke machen die Kreuzfahrtfähren von Color Line am Terminalen Hjortnes fest. Bis zum Rathaus läuft man von hier knapp 2 Kilometer. Reedereien der hier liegenden Schiffe bieten deshalb häufig einen kostenpflichtigen Shuttlebus an. Es gibt auch einen öffentlichen Bus ins Zentrum, der vom Color Line Terminal (Terminalen Hjortnes) um 10.20 und 11.00 Uhr abfährt. Der Bus zeigt „Color Line“ an, ist aber öffentlich.

Zu Fuß

Das Stadtzentrum ist kompakt und kann gut zu Fuß erkundet werden. Stadtpläne gibt es im Hafen oder bei der Touristeninformation. Das Oslo Visitor Centre befindet sich im Gebäude der Østbanehallen, direkt neben dem Osloer Hauptbahnhof. Im Stadtzentrum Oslos benötigt man eigentlich keine Verkehrsmittel.

Stadtrundfahrten

Bimmelbahn in Oslo

Bimmelbahn in Oslo

Wie in jeder größeren Stadt, gibt es auch in Oslo eine Hop-on Hop-off Bustour. Die roten Busse von CitySightseeing Oslo (citysightseeing.no) haben 18 Haltepunkte. Neben Zielen im Stadtzentrum, sind auch Stopps am Holmenkollen, am Frognerpark und auf der Museumsinsel Bygdøy eingeplant. Eine komplette Runde dauert ca. 1,5 Stunden. Man kann unterwegs überall aussteigen und mit einem nachfolgenden Busse weiterfahren. Laut Veranstalter kommt ca. alle 30 Minuten ein Bus. Der Fahrpreis liegt bei 300 NOK (ca. 32 Euro) für ein 24 Stunden Ticket. Tickets können im Hafen oder zum Beispiel bei Viator (Link s. oben) vorab erworben werben. Das Oslo Cruise Terminal ist ein offizieller Haltepunkt.

Dieselbe Firma betreibt auch den Oslo City Train. Die Bimmelbahn steuert 15 Haltepunkte im Bereich der Innenstadt an. Das Ticket kostet 150 NOK.

Öffentliche Verkehrsmittel

Alle öffentlichen Verkehrsmittel (Busse, Metro, Fähren) haben ein einheitliches Fahrschein- und Preissystem. Der Einzelfahrschein in Zone 1 kostet, beim Fahrer gekauft, 55 NOK (ca. 5,90 Euro). Ein 24-Stunden-Ticket gibt es für 90 NOK. Inhaber des Oslo Pass zahlen gar nichts. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Verkehrsbetriebe (ruter.no/en/).

Fahrräder

Oslo mit dem Fahrrad

Oslo mit dem Fahrrad

Wer möchte, kann Landausflüge in Oslo mit einem Fahrrad planen. Man bekommt die Räder an über 100 Stationen in der Innenstadt. Man darf ein Fahrrad immer nur 45 Minuten benutzen. Dann muss man es an einer Station abstellen und ein neues Fahrrad nehmen. Alle Informationen findet man auf der Webseite von Oslo City Bike (oslobysykkel.no). Ein Tagesticket kostet 49 NOK (ca. 5,20 Euro).

Erreichbarkeit verschiedener Sehenswürdigkeiten

Die Gegend um den berühmten Holmenkollen kann man mit der Metro Nr.1 erreichen. Die Haltestelle heißt Holmenkollen. Man fährt ca. 25 Minuten und muss dann noch ca. 10 Minuten laufen.

Fähre zu den Museen

Fähre zu den Museen

Die Museen der Bygdøy-Halbinsel erreicht man sehr gut mit einer Fähre. Los geht es am Anleger Rådhusbrygge 3 (beim Rathaus). Die Fähren starten alle 20 bis 30 Minuten und benötigen ca. 30 Minuten bis sie wieder am Ausgangspunkt ankommen. Es gibt zwei Anleger auf der Museumsinsel. Wer zum Norwegisches Freilichtmuseum, Wikingerschiffmuseum oder zum Schloss Oscarshall möchte, sollte am Anleger Dronningen aussteigen. Der Anleger Bygdøynes ist richtig für Besucher des Kon-Tiki-Museums und Fram-Museums. Am Anleger Rådhusbrygge 3 zahlt man für die Hin- und Rückfahrt 65 NOK. Inhaber des Oslo Pass zahlen nichts.

Die monumentalen Skulpturen Vigelands befinden sich um Frognerpark, den man mit der Straßenbahn Nummer 12 erreicht.

Oslo Pass

Mit einem Oslo Pass kann man alle öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen. Zudem gibt es freien Eintritt zu mehr als 30 Museen und Sehenswürdigkeiten. Der Oslo Pass für 24 Stunden kostet derzeit 395 NOK. Das sind ca. 42 Euro. Informationen gibt es auf der Webseite der Touristeninformation.

Highlights für Landausflüge in Oslo

Viele Highlights und Sehenswürdigkeiten Oslo befinden sich im kompakten Stadtzentrum und können von den Liegeplätzen der Kreuzfahrtschiffe zu Fuß erreicht werden. Transportmittel benötigt man nur für Landausflüge zu den Museen der Halbinsel Bygdøy, zum Holmenkollen, zum Vigeland-Skulpturenpark oder zum Munch Museum.

Oslo auf einen Blick

Oslo auf einen Blick

Das Stadtzentrum

Das beeindruckende Akershus Festung auf Halbinsel Akersneset geht zurück auf das Jahr 1299. Man sieht die Festung bereits vom Schiff aus. Die meisten Kreuzfahrtschiffe legen im Schatten der Festung an. Im Sommer kann man jeden Tag an Führungen teilnehmen. Los geht es beim Informationszentrum der Festung, in dem auch ein kleines Museum untergebracht ist.

Karl Johans gate

Karl Johans gate

Die Karl Johans Gate ist die Lebensader der Stadt Oslo mit Parkanlagen, Restaurants und Straßencafes. Wenn es um Kleidung und Designerware geht, hat Oslo ein breites Angebot an interessanten Geschäften, die dem Vergleich mit den Trends in London, Berlin und New York durchaus standhalten. Immer mehr Designer und Künstler haben sich in Oslo niedergelassen. Aber zu sehen gibt es rund um die Karl Johans Gate auch eine Menge. Folgt man ihr nach links, so trifft man auf eine Anzahl bemerkenswerter Gebäude: das Nationaltheater, nördlich davon die Universität mit sehenswerten Fresken von Edvard Munch in der Aula, die Nationalgalerie mit einer Sammlung von Werken norwegischer Künstler, und das Historische Museum. Den Abschluss der „Karl Johan“ bildet der schöne Schlosspark mit dem Königlichen Schloss. Würde man die Karl Johans Gate in der Gegenrichtung durchwandern, so käme man am Parlamentsgebäude, dem Stortinget, vorbei zur Domkirche.

Die Icebar Oslos gilt das die größte Eisbar der Welt. Sie befindet sich in der Kristian IV Gate 12 (Parallelstrasse der Karl Johans Gate) im Zentrum der Stadt. Mehr als 60 Tonnen Eis wurde für die 100 Quadratmeter große Bar benötigt. Selbst die Gläser sind aus Eis. Ein warmer Umhang und Handschuhe werden gestellt. In der Nähe der Icebar befindet sich auch das örtliche Hardrock Cafe.

Museumsinsel Bygdøy

Viking Ship Museum, Bygdøy

Viking Ship Museum, Bygdøy

Kulturinteressierte dürften auch auf der Museumsinsel Bygdøy auf ihre Kosten kommen. Genaugenommen handelt es sich um eine Halbinsel am südwestlichen Stadtrand. Man erreicht sie mit dem Fährschiff vom Rathausplatz aus.

Das Norwegische Volksmuseum vermittelt einen Einblick in das Leben der Norweger in der Vergangenheit. Besonders eindrucksvoll ist die Freilichtanlage, in der 150 Holzhäuser aus den verschiedensten Landesteilen aufgebaut und vollständig eingerichtet wurden. Zu dem Gelände gehört auch die um das Jahr 1200 erbaute Stabkirche von Gol.

Unbedingt sehenswert ist das Haus der Wikingerschiffe. Die drei hier aufgebauten Schiffe stammen aus der Zeit zwischen 850 und 900 und wurden in der Nähe des Oslofjords ausgegraben. Im Fram-Haus wurde das 900-Tonnen-Schiff untergebracht, das Nansen, später auch Sverdrup und Amundsen für ihre Expeditionsfahrten zum Nordpol und in die Antarktis benutzten. Im Kon-Tiki-Museum ist das Floß zu besichtigen, mit dem Thor Heyerdahl 8.000 Kilometer, von Peru nach Polynesien, zurücklegte. Schließlich bietet sich noch das Seefahrtmuseum an, das eine reichhaltige Sammlung von Booten, Schiffsmodellen und Fischereigeräten enthält.

Vigeland Skulpturen

Frogner Park

Vigeland Skulpturen im Frogner Park

Der riesige Frognerpark im Nordwesten der Stadt wird zum größten Teil von den Skulpturen des Bildhauers Gustav Vigeland in Anspruch genommen. Gustav Vigeland war der Bildhauer Nowegens. Bei allem Vorbehalt hinsichtlich des künstlerischen Wertes der 191 naturalistischen Skulpturen, beeindruckt die Darstellung des Menschenlebens durch ihre Vielfalt und das technische Können des Meisters. Höhepunkt des Werkes Vigelands (1869-1943) ist die Menschensäule, ein 17 Meter hoher Obelisk mit 121 Figuren in 36 Gruppen. Das angrenzende Vigeland-Museum beherbergt Modelle von fast all seinen Arbeiten.

Munch-Museum

Im Ostteil der Stadt befindet sich das Munch-Museum mit allen Gemälden, Zeichnungen, Aquarellen und graphischen Blättern, die der norwegische Expressionist Edvard Munch (1863-1944) hinterlassen hat. Natürlich ist auch das berühmte Gemälde „Der Schrei“ zu sehen. In der Nähe befinden sich der Botanische Garten und die Naturhistorischen Museen der Universität.

Holmenkollen

Wettkampftag am Holmenkollen

Wettkampftag am Holmenkollen

Den anderen Planken, die ihre Welt bedeuten, haben die Norweger am Holmenkollen ein Museum erstellt. Im Fuß der berühmten Sprungschanze, die als älteste Skisprungchance weltweit gilt, dokumentiert das Ski-Museum die Historie dieser Sportart und ihrer skandinavischen Spezialdisziplinen.

Aker Brygge

Aker Brygge ist heute ein modernes Stadtviertel mit Büros, viel Gastronomie und noch mehr Geschäften. Auf dem Gelände befand sich früher eine Werft. Für Urlauber deren Kreuzfahrtschiff am Filipstadkaia festmachen, liegt das moderne Viertel, das jedes Jahr von mehr als 12 Millionen Menschen besucht wird, vor der „Haustür“.

Opernhaus Oslo

Neue Oper

Neue Oper

So elegant und funktionell wie das norwegische Design ist auch die Architektur. Kaum ein Gebäude prägt das moderne Stadtbild Oslos so wie die neue Oper. Das spektakuläre Gebäude aus Marmor, Stahl und Glas ruht im Hafen wie ein riesiger Eisberg im Meer. Auf das Dach der Oper darf jedermann hinaufsteigen und wie von einer gigantischen Bühne hinausblicken auf den weiten Fjord. Kinder üben hier oben ihre ersten Rollerfahrten, ein paar Jugendliche machen Picknick, und Japaner fotografieren sich gegenseitig. Vor der Oper spiegelt sich im Wasser die bizarre Skulptur „She Lies“. Caspar David Friedrichs Gemälde „Das Eismeer“ stand dafür Pate. Nicht minder eindrucksvoll ist das Innere des Opernhauses. Bei einer Führung hinter die Kulissen dürfen die Besucher schon mal die extravaganten Bühnenbilder der nächsten Premiere „ausspionieren“.

Wasserstadt Oslo

Im Sommer verwandelt sich Oslo in ein Badeparadies. Die vielen Inseln mit ihren schönen Stränden sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln schnell zu erreichen. Dank des warmen Golfstroms kann das Wasser bis zu 23 Grad warm werden! Oder wie wäre es mit einem Ausflug auf dem Wasser? Ein Bootsausflug auf dem Oslofjord ermöglicht Ihnen einen wunderbaren Blick auf das Stadtzentrum, den geschäftigen Hafen und den herrlichen Oslo Fjord.

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