Landausflüge in Torshavn

Landausflüge in Torshavn

Die Inselgruppe auf einen Blick

Die Färöer bestehen aus insgesamt 18 Inseln mit einer Fläche von 1.399 Quadratkilometern. Die Inseln sind vermutlich vulkanischen Ursprungs. Die Landschaft ist von schroffen Felsen, tiefen schmalen Fjorden und langgestreckten, tief eingeschnittenen Tälern geprägt. Wenn man auf einer Nordland Kreuzfahrt von Island nach Schottland fahren, liegen die Färöer Inseln praktisch auf dem Weg. Das Klima ist durch den Golfstrom beeinflusst und daher relativ mild. Die Temperaturen im Sommer sind recht kühl, meist deutlich unter 20 Grad. Im Winter ist es aber auch selten wirklich kalt. Schnee fällt nur selten und das Wasser ist stets eisfrei. Das Wetter ändert sich ungewöhnlich schnell. Nebel, Regen, Sturm und Sonne wechseln einander ab. Man kann die Färöer Inseln als einen riesigen Vogelfelsen ansehen. Es gibt auch viele seltene Arten, darunter Trottellummen und Eissturmvögel. Daneben gibt es auch hier in großer Zahl die hübschen Papageientaucher. Hier finden Sie Tipps für Ihre Landausflüge in Torshavn und auf den Färöer Inseln. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite von Visit Torshavn.

Hafen und Verkehr

Costa Atlantica in Torshavn

Costa Atlantica in Torshavn

Kreuzfahrtschiffe machen im Hafen der Hauptstadt Torshavn (dänisch: Thorshavn) fest. Bis ins Zentrum der kleinen Stadt läuft man ca. 800 Meter.

In der kleinen Inselmetropole Torshavn kann man sich hervorragend zu Fuß fortbewegen. Die Entfernungen sind gering. Die Touristeninformation hat ein Büro in der Niels Finsens gøta Nr .17. Hier gibt es u.a. eine Welcome Card für 80 DKK (ca. 10,75 Euro). Die Inseln sind autonom, gehören aber zu Dänemarkt. Die Währung ist die Färöische Krone, die eine lokale Version der Dänischen Krone ist.

Für Fahrten zu Museen oder Shoppingcentern kann man die kostenlosen Stadtbusse nehmen. Fahrplaninformationen findet man auf der Webseite der Verkehrsgesellschaft Strandfaraskip Landsins (ssl.fo).

Blick auf den Liegeplatz

Blick auf den Liegeplatz

Für Landausflüge in die Umgebung und Panoramafahrten bietet sich ein Mietwagen an. Die bekannten internationalen Anbieter wie Sixt oder Avis sind in Torshavn vertreten. Ein lokaler Anbieter ist das Hotel Streym (streymcars.com) in Hafennähe, das auch Autos vermietet. Ein Kleinwagen kostet hier 395 DKK (ca. 53 Euro) pro Tag. Die Straßenverhältnisse sind gut. Nicht zuletzt aufgrund der oft kurzen Liegezeiten ist ein organisierter Landausflug der Reederei eine gute Alternative.

Highlights für Landausflüge in Torshavn

Kreuzfahrtschiffe bleiben häufig nur einige Stunden in Torshavn. Eine gute Gelegenheit, die sympathische Inselhauptstadt zu erkunden. Die Reedereien bieten zusätzlich Bootsausflüge zu nahen Vogelfelsen oder auch Busausflüge zu Küstendörfern in der Umgebung an. Auch Wanderungen sind möglich. Wer Landausflüge in Torshavn auf eigene Faust planen möchte, sollte sich an die Touristeninformation wenden. Angebote gibt es zum Beispiel bei der Firma 62ºN (62n.fo/en), die auch Autos vermietet.

Torshavn auf einen Blick

Torshavn auf einen Blick

Torshavn liegt am Fuße schöner Berge auf der Insel Streymoy. Hier leben etwa ein Drittel der insgesamt knapp 50.000 Einwohner der Färöer Inseln. Die Hauptstadt Thorshavn ist Regierungssitz und Mittelpunkt des Handels, der Kultur und der Wirtschaft. Die Keimzelle der Stadt ist die Halbinsel Tinganes. Ursprünglich war diese ein Platz um Thing zu halten. Und noch heute befindet sich hier der Sitz des Lagting, des färöerischen Parlaments. Erst in den letzten Jahrhunderten bildete sich um die Halbinsel herum eine kleine Siedlung, die von Beginn an Torshavn hieß. Schon 1580 errichtete man zum Schutz der Lagerhäuser vor Überfällen durch Piraten die Festung Skansin. Allmählich weitete sich der Handel aus und mit Beginn planmäßiger Fischereiwirtschaft begann auch der Aufschwung von Torshavn. Um 1900 lebten 1.000 Einwohner hier, 1950 ca. 5.000 und heute ca. 12.000. Die Stadt verfügt über einen großen Hafen, der Flughafen liegt dagegen weit entfernt auf der Insel Vagar.

Halbinsel Tinganes

Halbinsel Tinganes

Auf eigene Faust könnte man ein wenig durch die Fußgängerzone bummeln und die dortigen Geschäfte ansehen. Eine günstige Gelegenheit einen echten Norwegenpullover zu kaufen. Oder man macht einen Spaziergang durch den Stadtwald. Das ist der größte Wald der Färöer Inseln und ein hübsches kleines Erholungsgebiet. Es gibt aber auch eine Reihe von Sehenswürdigkeiten. Allen voran die bereits erwähnte Halbinsel Tinganes mit ihren alten Gebäuden, viele mehr als 200 Jahre alt. Die engen Gassen mit den schwarzen Holzhäusern, deren Dächer grasbewachsen sind, sind ein schönes Fotomotiv. Hier stehen auch die derzeitigen Regierungsgebäude. Die Hauptstraße des alten Torshavn war die Gasse Gongin.

Skansin, die Festung im Osten des Hafens, wurde 1580 zum Schutz vor Piraten angelegt und bis 1780 mehrfach umgebaut und verstärkt. Von der Festung aus hat man einen hübschen Blick auf die Stadt und den Hafen. Die Stadtkirche ist heute in ihrer Gestalt aus dem Jahr 1865 zu sehen. Sie ist recht groß, hat 600 Plätze, ein Taufbecken (1601), eine Kanzel (1788). Eigenwillig und ausgefallen präsentiert sich die Westkirche, die 1975 fertig gestellt wurde. Ihr außergewöhnliches Äußeres ist weithin sichtbar. Sehenswert für Freunde moderner Architektur.

Landausflüge in Torshavn

Blick über Torshavn

Einen Besuch wert ist auch die Altertumssammlung der Färöer mit Sehenswertem zur Geschichte und Vorgeschichte der Inseln, zur Wikingerzeit und zum Mittelalter. Das Naturgeschichtliche Museum bietet einen guten Überblick über die färöerische Tier- und Pflanzenwelt. Eine kleine Abteilung ist auch den Grindwalen gewidmet, die immer noch häufig in der Nähe der Färöer anzutreffen sind. Angeschlossen ist ein kleines Seefahrtsmuseum mit mehreren typischen färöerischen Booten und Gegenständen aus Schifffahrt und Fischerei.

Obwohl die Inseln eigentlich zu Dänemark gehören, sind sie nicht Teil der Europäischen Union. Aus diesem Grund kann man in Torshavn zollfrei einkaufen. Neben den kleinen Geschäften im Zentrum gibt es auch größere Shoppingzentren wie das moderne SMS Shopping Centre.

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